Ein Gebiss für Jung und Alt

Klar wissen wir alle, dass wir unsere Zähne putzen und uns um unsere Mundhygiene kümmern müssen. Es ist eines der nervigsten Dinge, die uns unsere Eltern immer wieder verklickern wollen, und wir verstehen und wissen es zwar, aber manchmal halten wir uns nicht so ganz daran. Es ist also vielleicht zumindest zum Teil unsere eigene Schuld, wenn es uns vor dem Zahnarzt graut, der uns letztlich wieder nur zur Schnecke macht, weil wir die Zähne nicht ordentlich geputzt haben. Wir lernen manchmal nicht gerne aus unseren Fehlern, doch selbst wenn wir es tun: Unser Mund ist ein heimtückisches Gebiet, das wir manchmal selbst nicht so kontrollieren können. So braucht es mehr als nur geputzte Zähne, um ein schönes Gebiss zu behalten.

Die herausnehmbare Zahnspange

Schon bei dem Wort „Zahnspange“ erschaudert der ein oder andere von uns mit unangenehmen Erinnerungen oder Vorahnungen. Zahnspangen sehen oft nicht schön aus, und gerade in Filmen sind es die uncoolen Kids, die mit Brille, fettigen Haaren und zu vielen Chips und Computern, die eine Zahnspange tragen. Klar will niemand „so einer“ sein. Doch Zahnspangen sind eigentlich ziemlich wichtig für unser Gebiss.

herausnehmbare Zahnspange

Schiefe Zähne können langfristig zu vielen Problemen führen, darunter zum Beispiel Problemen beim Zerkauen der Nahrung, oder ganz einfach Schmerzen. Deshalb gibt es ja auch Zahnspangen, denn sie sind – im Gegensatz zur Zahnbürste – nicht zum Reinigen der Zähne gedacht, sondern zu deren Begradigung. Eine ordentliche Zahnspange rückt die Zähne innerhalb kürzester Zeit zurück an den richtigen Fleck, und nach einiger Zeit des Tragens ist das Gebiss nicht nur perfekt, sondern bleibt auch quasi für immer so, wie es eben sein muss.

Der Unterschied zwischen einer herausnehmbaren Zahnspange und einer bleibenden Zahnspange ist schon im Namen zu finden. Die herausnehmbare Zahnspange wird meistens nur über Nacht getragen, oder eine bestimmte Anzahl an Stunden pro Tag. Der größte Vorteil hier ist sicherlich, dass man sie in der Regel niemandem zeigen muss, und so nicht einmal die Angst aufkommen kann, dass man zu einem der Zahnspangen-Nerds aus den Filmen wird. Stattdessen sieht man weiter ganz normal aus. Ein Stolperstein hierbei ist allerdings, dass man gerne mal das Tragen der Zahnspange vergisst und so nicht nur die Effekte nicht abbekommt, sondern sich das Gebiss manchmal sogar wieder ein wenig zurückentwickelt.

Trotzdem ist die herausnehmbare Zahnspange eine beliebte Methode, die gerade bei Kindern gut ankommt.

Wie wird so eine Zahnspange gemacht?

Herausnehmbare Zahnspangen werden über einen Kieferabdruck dem Kunden angepasst, und so bekommt jeder eine völlig individuelle Zahnspange. Der Kieferabdruck ist generell ein gängiges Verfahren, das beim Kieferorthopäden oft angewendet wird.

Braucht man wirklich eine Zahnspange? Die meisten Menschen werden in ihrem Leben eine Zahnspange brauchen, wenn sie einen geraden Kiefer haben wollen. Es ist nicht unbedingt der größte Spaß, aber ganz sicher kein Horrorerlebnis. Doch letztendlich ist es auch etwas, das man mit seinem zuständigen Kieferorthopäden besprechen muss, denn nicht nur jeder Mensch ist anders, sondern auch jedes einzelne Gebiss.

Es hängt voll und ganz von der Person ab, wie lange die Zahnspange getragen werden muss, und ob man eine herausnehmbare Zahnspange braucht, eine permanente, oder sogar beides.